Stimmungsvolle Ausstellungseröffnung im Lichthof des Rathauses Barmen

Blick in den Lichthof

Am 04. Juni war es endlich soweit. Nach monatelanger Planungs- und Vorbereitungszeit und zweitägiger arbeitsintensiver Installation unter der Anleitung des Künstlers Horst Solf konnte Michael Klein, Bezirkssprecher Bergisches Land von Amnesty International die Ausstellung eröffnen.

Von links: M. Klein, S. Rapic, S. Anpalagan

Nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste verlas Klein ein Grußwort des Düsseldorfer Oberbürgermeisters Thomas Geisel, der die Bedeutung der Arbeit von Amnesty International für die Verteidigung der Menschenrechte hervorhob. Geisel wünschte der Ausstellung viele Besucher, die sich von den Bildern und ihrer Thematik beeindrucken und ermuntern lassen sollten.

Professor Dr. Smail Rapic von der Bergischen Universität Wuppertal verdeutlichte anschließend in seinem Vortrag „Haben Menschenrechte eine Zukunft?“ anhand zahlreicher Beispiele, wie selbst in Europa die Menschenrechte stetigem Druck ausgesetzt sind. Insbesondere die Flüchtlinge aus den Krisengebieten Afrikas und dem Nahen Osten stellen die liberalen westlichen Gesellschaften vor große Herausforderungen.

Der Menschenrechte-Chor

Eine emotionale Note brachte der Menschenrechte-Chor mit der Vertonung der ersten Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschrechte in die Veranstaltung. Der Chor hat sich Anfang des Jahres in der Börse gebildet. Unter der Leitung der Sängerin und Komponistin Anna Luca Mohrhenn wollen sie die insgesamt 30 Artikel auf besondere Weise,nämlich durch Singen und Rappen bekannter machen.

Der Kolumnist und Theologe Stephan Anpalagan machte den alltäglichen Rassismus zum Thema und sprach über die einfache Sache der Menschenrechte, die so schwer zu konkretisieren ist.

Horst Solf erläutert seine Werke

 

 

 

Zum Abschluß der Eröfnungsfeier führte der Künstler Horst Solf durch die Installation seiner Bilder und erläuterte den Zusammenhang zwischen den zum Teil stark abstrahierenden Darstellungen und konkreten tagespolitischen Ereignissen, die die Verteidigung der Menschenrechte notwendig macht.