Unsere Gruppe in Wuppertal

Im Laufe der letzten Jahre haben sich bei der Menschenrechts-Arbeit der Wuppertaler Gruppe – neben der Unterstützung der nationalen Schwerpunkt-Themen – zwei Schwerpunkte herausgestellt:

  • Briefe gegen das Vergessen
  • Unterstützung iranischer Menschenrechtskämpferinnen und -kämpfer

Briefe gegen das Vergessen

In jedem Monat werden in der jeweils ersten Gruppensitzung als erster Tagesordnungspunkt die aktuellen „Briefe gegen das Vergessen“ bearbeitet. Wir wollen damit die Tradition des Gründungsgedankens von Amnesty International weiterleben lassen.

Denn uns geht es dabei wie im November 1960 dem 39-jährigen Anwalt Peter Benenson, als dieser in der Zeitung eine Meldung über ein Urteil gegen zwei portugiesische Studenten liest, die in einer Kneipe auf die Freiheit angestoßen haben. Am 28. Mai 1961 veröffentlicht er in der Zeitung „The Observer“ den Artikel „The Forgotten Prisoners“, der mit den Worten beginnt: „Schlagen Sie Ihre Zeitung an irgendeinem beliebigen Tag auf, und Sie werden eine Meldung aus irgendeinem Teil der Welt lesen: Ein Mensch ist eingekerkert, gefoltert, hingerichtet worden, weil seine Ansichten oder religiösen Überzeugungen nicht mit denen der Regierung übereinstimmen.“ Benenson fordert die Leserinnen und Leser auf, mit Appellschreiben öffentlichen Druck auf die Regierungen zu machen und von ihnen die Freilassung politischer Gefangener zu fordern. Dieser „Appeal for Amnesty“ ist der Beginn von Amnesty International.

Heute ist Amnesty eine weltweite Bewegung, die in über 150 Ländern vertreten ist. Über sieben Millionen Mitglieder, Unterstützerinnen und Unterstützer sowie Aktivistinnen und Aktivisten setzen sich dafür ein, dass auch 50 Jahre nach Benensons Appell die politischen Gefangenen dieser Welt nicht vergessen werden.

Wenn Sie sich beteiligen wollen, kommen Sie zu unseren Gruppentreffen oder gehen Sie zu

https://www.amnesty.de/mitmachen/briefe-gegen-das-vergessen

Unterstützung iranischer Menschenrechtskämpferinnen und -kämpfer

Die Amnesty Gruppe in Wuppertal

20. Februar 2020