Guter Auftakt für „60 Jahre Amnesty“

Amnesty-Mitglieder werben am Mirker Bahnhof für Unterstützung

Mit einem klassischen Zeitungsartikel beginnt am 28. Mai 1961 die Geschichte der größten unabhängigen Menschenrechtsorganisation der Welt: Heute tritt Amnesty International auf der Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte jeden Tag für die Rechte aller Menschen ein. Die Stärke der Organisation liegt im Engagement von weltweit mehr als zehn Millionen Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen. Gemeinsam setzen sie Mut, Kraft und Fantasie für eine Welt ohne Menschenrechtsverletzungen ein.

Amnesty-Mitglieder werben am Mirker Bahnhof für Unterstützung

Auch 60 Jahre nach der Gründung von Amnesty International setzen sich Menschen für Menschenrechte ein, weltweit, jeden Tag neu und auf vielfältigste Weise. 2021 erhält Amnesty International Unterstützung von mittlerweile 10 Millionen Menschen auf der ganzen Welt!

Um an diesen Jahrestag zu erinnern und gleichzeitig für politisch Verfolgte Unterstützung von den Mitbürgern zu bekommen, führten die Wuppertaler Gruppen am 25. Juli eine Aktion am Mirker Bahnhof durch.

Hendrik Fley (Sprecher der Hochschul-Gruppe) lädt die Besucher des Mirker Bahnhofs zur Besichtigung der Ausstellung ein

 

 

 

 

 

Michael Klein (Sprecher des Amnesty-Bezirks Bergisches Land) spricht über 60 Jahre Amnesty

Die Sprecher wiesen auch darauf hin, dass sich in den letzten Jahren der Blick geweitet hat – Kampf gegen Diskriminierung und Rassismus, für das Recht der sexuellen Selbstbestimmung, für die Rechte von geflüchteten Menschen und die Förderung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte. Amnesty International verfolgt das Ziel, dass Gesellschaften so gestaltet werden, dass Menschenwürde und Menschenrechte weder für Einzelne noch für Gruppen gefährdet sind.

Zahlreiche Besucher trugen sich anschließend in die ausliegenden Petitionslisten für politisch Verfolgte ein.

Die Ausstellung ist noch bis zum 01. August zu besichtigen.