Amnesty-Initiative: Stadt Wuppertal bald „City for Life“?

Amnesty will Beitritt der Stadt zum internationalen Netzwerk erreichen

 

In gleichlautenden Schreiben an die Bürgermeisterin und die Fraktionsvorsitzenden der im Stadtrat vertretenen Parteien setzt sich die Wuppertaler Gruppe von Amnesty International dafür ein, dass Wuppertal sich der Städte-Initiative „Cities for Life“ anschließt.

In diesem weltweiten Zusammenschluss setzen sich mehrere Tausend Städte für das Leben und gegen die Todesstrafe ein. In der Bundesrepublik Deutschland sind u.a. dabei: Freiburg, Greifswald, Stuttgart, Osnabrück und die Nachbarstädte Solingen und Velbert.

Die Gemeinschaft Sant’Egidio hat im Jahr 2002 die Initiative „Cities for Life“ (Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe) gestartet. Städte werden aufgerufen, am 30. November ein symbolträchtiges Bauwerk ihrer Stadt in besonderer Art anzuleuchten.

Neben diesem symbolischen Akt werden in diesen Städten rund um den Aktionstag Veranstaltungen zur Sensibilisierung der Zivilgesellschaft durchgeführt, um eine Kultur zu stärken, die das menschliche Leben auch in schwierigen Umständen achtet.

Amnesty bittet Rat und Verwaltung in der nächsten Ratssitzung mit einer entsprechenden Antragsstellung und anschließendem Ratsbeschluss dafür Sorge zu tragen, dass auch die Stadt Wuppertal dabei sein wird, wenn in den Abendstunden des 30. November Städte in aller Welt ihren symbolischen Protest gegen die Todesstrafe zum Ausdruck bringen, indem ein öffentliches Gebäude in besonderer Weise beleuchtet wird.

29. Oktober 2026